“Haarimplantate gute Behandlung für Haarausfall”

Anhand des charakteristischen und geschlechts­spezifischen Haarausfallmusters im Scheitelbereich, an den Schläfen (Geheimratsecken) und im Bereich des Haarwirbels der androgenetischen Alopezie lässt sich der kreisrunde Haarausfall in der Regel gut von dieser abgrenzen. Außerdem nimmt die Häufigkeit der androgenetischen Alopezie mit dem Lebensalter zu, während von der Alopecia areata oft vor allem jüngere Menschen betroffen sind. Bei Verdacht auf eine vernarbende Alopezie sollte zur Diagnosestellung eine Biopsie am noch haartragenden Randbereich der betroffenen Stellen entnommen werden. Vernarbende Alopezien sind eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die die Haarfollikel im Unterschied zum kreisrunden Haarausfall irreversibel, also unumkehrbar, zerstören. Dazu gehören u. a. die Folliculitis decalvans, bei der entzündliche Pusteln und Krusten auftreten sowie die Lichen ruber follicularis mit kleinfleckigen, kahlen Herden mit Rötung und Schuppung.
Aromatase sorgt an den weiblichen Haarfollikeln für eine Umwandlung von männlichen in weibliche Sexualhormone (Östrogene). Die verringerte Enzymaktivität bei erblich bedingtem Haarausfall bei Frauen bewirkt also zum einen, dass sich die Konzentration männlicher Sexualhormone an den überempfindlichen Haarfollikeln erhöht. Zum anderen werden lokal weniger weiblieche Hormone (Östrogene) gebildet, denen eine fördernde Wirkung auf das Haarwachstum nachgesagt wird. Insgesamt resultiert daraus der Haarausfall.
Wenn – wie oben gezeigt – die optimale Versorgung der Körperzellen mit Vitalstoffen auch für die Haarwurzeln essentiell ist, dann versteht sich von selbst, dass eine gesunde basisch orientierte Kost (idealerweise aus biologischem Anbau) auch Ihren Haaren einen guten Dienst leistet. Bereiten Sie Ihre Speisen frisch zu und verzichten Sie auf Fertigprodukte. So schaffen Sie am ehesten die Grundlage dafür, dass Ihre Haarwurzeln das bekommen, was sie brauchen.
Man muss hier zwischen zwei “Arten” von diffusem Haarausfall unterscheiden. Bei der einen Form tritt der Haarverlust meist erst zwei bis drei Monate nach dem schädigenden Ereignis oder nach Beginn der Erkrankung ein – durch den verstärkten Eintritt der Haare in die Ausfallphase (Telogenphase). Das betrifft die meisten genannten Ursachen.
Im Vergleich zu europäischen Nachbarn leiden die Deutschen psychisch deutlich stärker unter ihren haarigen Problemen, ergab eine Umfrage des Instituts GALLUP unter 1500 europäischen Männern. So sagen zwar 62 Prozent aller Europäer, dass Haarausfall ihr Selbstwertgefühl beeinträchtige. In Deutschland sind es aber sogar 76 Prozent. Und während der Haarverlust europaweit durchschnittlich 21 Prozent der Betroffenen depressiv stimmt, sind es in Deutschland 43 Prozent.
Beim erblichen Haarausfall werden die Haare und Haarfollikel an bestimmten Stellen des Kopfes insgesamt immer dünner und die Haardichte nimmt ab. Diese anlagebedingte Form des Haarausfalls betrifft etwa jeden zweiten Mann und jede fünfte Frau.
Jugendliche können entweder zu sehr von ihrem Aussehen beschäftigt, oder sie können sich nicht darum im geringsten. Welchen Weg sind die Folgen für die Gesundheit schädlich. Zwar gibt es einige Jugendliche, die erliegen Druck Peer-to und damit abholen schlechte Gewohnheiten wie Alkohol-und Tabakkonsum, die zu negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Für Mädchen, die unter die tägliche Pille in einem frühen Alter begann, ist eine der Nebenwirkungen dieser Pillen eine stetige Schwächung der Haare und erhöhte Haarausfall.
Übrigens: Das Ausmaß des Haarverlustes hängt nicht mit dem natürlichen Spiegel des männlichen Hormons Testosteron zusammen: Glatzköpfe sind nicht potenter als Vollhaarige. Allerdings neigen sie in der Regel zu vermehrter Körperbehaarung.
Die Neigung zum Haarausfall wird laut wissenschaftlicher Studien zu einem nicht geringen Teil über die Mutter vererbt: Der Androgenrezeptor, also die Bindungsstelle des Haarfollikels für männliche Geschlechtshormone, wird über das X-Chromosom weitergegeben. Da Männer das X-Chromosom ausschliesslich von ihrer Mutter erben können, entspricht ihr Risiko für Haarausfall eher dem der Mutter oder des Grossvaters mütterlicherseits als dem des Vaters. Zum Haarausfall trägt aber nicht nur eine Erbanlage bei: Es gibt Hinweise auf weitere Gene, die unabhängig vom elterlichen Geschlecht vererbt werden. Mitunter vererbt sich die Veranlagung für Haarausfall daher auch direkt vom Vater auf den Sohn.
Daher sollte jedes Symptom – ob Haarausfall oder ein anderes – als Chance zur Umkehr genutzt werden. Als Chance, seinen Körper von all den angesammelten Ablagerungen, Schlacken und Giften zu befreien (bevor daraus Schlimmeres entsteht), ihn ab sofort mit besten Nähr- und Mineralstoffen sowie einer basenüberschüssigen Ernährung zu versorgen und insgesamt die bisherige Lebensweise zu überdenken und sie in eine optimale und gesunde Lebensweise zu verwandeln.
Minoxidil kam in den 70er Jahren als Medikament zur Behandlung von Bluthochdruck auf den Markt. Häufige Nebenwirkung: verstärkter Haarwuchs. Das machten sich die Pharma-Industrie zunutze und entwickelten eine 5% Minoxidil-Lösung, die Männer sich zweimal täglich aufs ausdünnende Haar geben – mit wissenschaftlich nachgewiesenem Erfolg in vielen, wenn auch nicht allen Fällen.  Heute gehören in Apotheken frei verkäufliche Minoxidil-Produkte (z.B. Regaine Männer) zu den meist verkauften Anti-Haarausfall-Produkten (eine Tagesdosis kostet etwa 1 Euro). Mögliche Nebenwirkungen sind Schwindel und Blutdruckabfall. Wer die Therapie beginnt, braucht erst einmal starke Nerven: Bevor der Haarwuchs wieder einsetzt, kommt es zu einem verstärkten Haarausfall. Zum Trost: Dieses s.g. Shedding zeigt, dass die Therapie anschlägt.  Aber: Sobald Minoxidil abgesetzt wird, setzt der Haarausfall wieder ein.
In der Regel ist eine Haarwurzel bis zu 8 Jahre lang aktiv (Wachstums-Phase), bevor sie sich in eine Ruhe-Phase begibt. Während dieser lässt die Wurzel das Haar los; es fällt aus, ohne dass bereits dauerhafter Haarausfall droht. Anschließend beginnt eine neue Wachstums-Phase – insgesamt etwa 14 Mal, bevor eine Haarwurzel ganz abstirbt.
Für Hobbygärtner interessant ist, dass sich die frostharte Goji-Beere in Mitteleuropa auch leicht im Garten ziehen lässt. Sie brauchen dazu nicht einmal eine fertige Pflanze zu kaufen. Nehmen Sie einfach die winzigen Samen aus einer gekauften Beere und säen diese in Töpfen aus.
“Was hilft gegen Haarausfall?” Das ist für die meisten Betroffenen die entscheidende Frage. Die Antwort hängt von Art und Ursache des übermäßigen Haarverlusts ab. So wird etwa eine hormonell-erblich bedingte Alopezie anders behandelt als ein Kreisrunder Haarausfall oder ein Haarausfall aufgrund von Mangelernährung. Insgesamt gilt: Der Erfolg einer medikamentösen oder sonstigen Haarausfall-Behandlung lässt sich schwer abschätzen – bei den einen wirkt die Behandlung, bei den anderen nicht.
Die Alopecia areata – kreisrunder Haarausfall – ist eine Autoimmunerkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen körpereigene Ziele, sogenannte Autoantigene, richtet. Oft gibt es eine familiäre Veranlagung für eine Fehlsteuerung des Immunsystems und in 10-25% der Fälle tritt der kreisrunde Haarausfall familiär gehäuft aus. Betroffene haben außerdem ein bis zu 16% höheres Risiko im Laufe ihres Lebens an weiteren Autoimmunerkrankungen zu erkranken. Dazu zählen u. a. verschiedene Schilddrüsen­erkrankungen wie Morbus Basedow oder die Hashimoto-Thyreoiditis, die Vitiligo (Weißfleckenkrankheit), der Lupus erythematodes (Schmetterlings­flechte), die rheumatoide Arthritis, die chronische Darmentzündung Morbus Crohn und der Typ-I-Diabetes. Auch eine Atopie, also die Neigung auf an sich harmlose Substanzen mit einer überzogenen Immunantwort zu reagieren, die sich beispielsweise in einer atopischen Dermatitis (Neurodermitis) äußert, scheint das Auftreten des kreisrunden Haarausfalls zu begünstigen.
Bei starkem Haarausfall, der nicht erblich bedingt ist, führt eine Therapie mit den bekannten Medikamenten wie Finasterid oder Minoxidil in der Regel nicht zum Erfolg. Das Finden der Ursachen des starken Haarausfalls ist daher für eine wirksame Bekämpfung von essentieller Wichtigkeit und sollte zeitnah mit einem Arzt erfolgen.

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